*Emma bloggt*
Emma reloaded

Ich lebe noch... und habe hin und wieder das Gefühl, wieder mehr in mir selbst anzukommen. Gleichzeitig macht es mich müüde, und erschlägt mich fast. Ein wenig fehlt mir die Energie, wieder alles hinzukriegen, und manches fällt deshalb weg und schaffe ich nicht... wieder eine Bewerbung auf den letzten Drücker.

Man hat mir meine Querflöte in die Hand gedrückt, heute, und ich habe fast geweint. Ich wusste nicht, dass es sich so gut anfühlen würde, die Finger auf die Tasten zu legen. Werde ich sie wieder abgeben?

Langsam legt sich auch der Schock der ganzen überstürzenden Ereignisse. Ich bin heil umgezogen, kann hoffen, dass alles, was ich mir erträume eines Tages wahr wird, und noch lange hält. Drei Personen, die mir nahe stehen, sind auf dem Weg bergauf. Die nicht mitgeteilte OP (niemand sollte sich Sorgen machen) ist gut verlaufen; die Bestrahlung scheint zu funktionieren; und auch das "Ich bin in der Notaufnahme und kriege keine Luft mehr" hat sich mittlerweile wieder gelegt. Schockschwerenot, mein Kreislauf hat etwas unter diesen Nachrichten gelitten. Aber für den gibt es nun sicher auch wieder Hoffnung.
6.7.10 15:46


Ich gestehe...

ich bin offiziell ein Feigling.
Oder passt ein Zitat, das da sinngemäß lautet, der kluge Mensch weiß, wann es Zeit für den Rückzug ist?

Naja, Fakt ist; ich bin vor meiner Prüfung geflohen. Zu viel Chaos, zu viel Nerven gekostet. Non ce lo faccio...
21.6.10 10:05


"Kleines Tief"

Eigentlich sollte das Wetter gerade mal besser sein... aber alle Touris, die leider gerade das Pech haben, hier zu sein, wurden wohl heftig enttäuscht.
Um 12 schien noch die Sonne, es sah nach einem guten Tag aus, da es heute morgen sehr warm warm...
und gerade schau ich aus dem Fenster, Hagelkörner mit einem Durchmesser von einem Zwei-Euro-Stück fallen vom Himmel, dass ich das gegenüberliegende Haus nur noch durch einen Schleier erkenne, Gewittergrummeln, die Läden schlagen herum und ungefähr 10 Grad kühler als heut morgen.

Na Prost, ich hoffe nicht allzu viele sind gerade irgendwo unterwegs gewesen, wo sie sich nicht haben retten können vor dem Angriff von oben...
17.6.10 12:34


Kleine Tierchen

Kleines Tierchen Zweifel... woher bist du auf einmal gekrochen, aus welchem dunklen Eck, und was willst du auf einmal in meinem Leben? Hast schon so lange hier genagt, dort genagt, und auf einmal steht alles auf wackeligen Beinen, was schon so lange festgemauert scheint...
14.6.10 21:28


Im Vorübergehen

Tränen...
weil etwas vorbei ist, das einzige, was ich im letzten Jahr einigermaßen richtig gemacht habe.
Ansonsten war ich nicht, wer ich sein wollte. Ich war nicht, wo ich sein wollte und ich war nicht, was ich sein wollte.
Und durch all diese "nicht was ich sein wollte", wurde es zu einem "was nicht sein sollte" und ich habe vieles verpasst und einiges verloren.

Und gerade heule ich ein bisschen rum, vordergründig, weil etwas vorbei ist, ein Abschiedstag heute, der mir sehr nahe gegangen ist. Zum Schluss kamen noch so viele lobende Worte über mich, dass mir total elend zumute wurde. Ich hab einfach nur mein bestes gegeben und nie das Gefühl gehabt, es wäre genug, und dann sagt man mir, dass ich sehr talentiert bin und aufpassen soll, dass ich das richtige für meine Zukunft wähle, weil ich etwas brauche, wo ich führen kann.
Der Abschied war so schwer. Für die Rückfahrt hat es geklappt mit der Ablenkung, und dann liegt auf dem Tisch ein Zettel "wir sind weg" und ich weiß, was noch vorbei ist. Eine Freundschaft. Ein Jahr lang war zu vieles nicht, wie es sein sollte. Ein Stück weit habe ich aus meinem Leben gestoßen, oder vielleicht ganz, ich weiß es nicht, aber ein großes Stück weit wurde ich auch enttäuscht. Und ich bin es heute, wenn ich den Zettel sehe "wir sind weg". Weil ich mir insgeheim gewünscht hatte, heute abend nicht allein sein zu müssen, sondern jemanden zu haben, der mich vom Abschied ablenkt. Weil ich mir denke, früher wäre es nicht so gewesen.
Aber die Zeiten ändern sich, nicht? Es ist auch hier Zeit, Abschied zu nehmen...

Und dann steht ein viel größerer Aufbruch an, ein viel größerer Abschied. In drei Wochen kommt die Grenze, und ich bin zurück in Deutschland. Weg von dem Land, was ich ein Jahr lang gehasst habe, und gerade erst wieder lieben gelernt habe. Weg von einer großen Chance... die ich zum größten Teil vergeudet habe.
Weg von fast allem, ein Abschied von fast allem vergangenen. Ich hatte damit gerechnet, mehr mit zunehmen in die Zukunft... aber am Ende stehe wieder nur ich da.

Ich und die Aussicht auf Liebe, aber das mindert den Abschiedsschmerz heute überhaupt nicht...
11.6.10 19:34


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